Zu Beginn der ersten Handelswoche 2026 wurden die globalen Finanzmärkte mit einem außergewöhnlichen geopolitischen Ereignis konfrontiert: der Festnahme des venezolanischen Präsidenten durch die USA und der vorübergehenden Kontrolle des Landes. Trotz der enormen Ölreserven Venezuelas reagierten die Märkte überraschend stabil.
Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum, darunter der Nikkei 225 und der Kospi, stiegen um mehr als 3 %, unterstützt durch Investitionen in künstliche Intelligenz. Auch europäische und US-amerikanische Futures zeigten eine positive Entwicklung.
Der Ölmarkt blieb weitgehend ruhig. Der Brent-Preis bewegte sich um die 60 US-Dollar pro Barrel, was auf Skepsis hinsichtlich einer schnellen Erholung der venezolanischen Ölproduktion hinweist.
Deutlichere Reaktionen gab es bei sicheren Anlagen: Der US-Dollar gewann an Stärke, während der Goldpreis um rund 2 % stieg, was die gestiegene Risikoaversion widerspiegelt.
Langfristig könnten politische Unsicherheiten, veränderte Risikoprämien für Schwellenländer und mögliche Anpassungen im globalen Energiemarkt folgen.